Der erste Schritt ist der wichtigste Schritt!


Um den Jugendlichen den Übergang von Schule in den Beruf zu erleichtern, müssen wir ihnen beim ersten Schritt helfen … dem Bewerbungsschreiben.

Stellen Sie sich Folgendes vor:
Sie sitzen am Schreibtisch und haben ca. 150 Bewerbungen vor sich. Nun sollen Sie sich für max. 10 Jugendliche entscheiden. Anhand der Zeugnisse lässt sich nicht immer der passende Typ/Charakter erkennen. Ein Zeugnis allein sagt nicht viel über die Persönlichkeit aus.

Die Persönlichkeit der Bewerberin oder des Bewerbers muss deshalb beim Anschreiben rübergebracht werden.

Wenn nun die Texte anhand von Textbausteinen zusammengestellt werden oder von den Eltern formuliert werden, wo bleibt dann die/der Jugendliche selbst?

Machen Sie Mut zur Persönlichkeit

Der Leser darf schon erkennen, ob die/der Jugendliche ein eher ruhiger und zurückhaltender Mensch ist oder ein interessierter und neugieriger junger Mensch ist. Ob sie/er durch Kreativität begeistert oder ob sie/er besser mit Zahlen zurechtkommt … das alles ist entscheidend für die richtige Ausbildungsstelle und sollte daher in der Bewerbung zu erkennen sein.

Machen Sie Mut, nur den richtigen Ausbildungsplatz haben zu wollen

Nicht jede Firma passt zu jedem Bewerber – nicht jede/r Jugendliche fühlt sich in jeder Ausbildungsstelle wohl.
Bei der Vorbereitung zu einer individuellen Bewerbung muss man sich immer so gut wie möglich über die Firma informieren. Dabei wird meist schon deutlich, ob das die passende Firma wäre oder das Bauchgefühl meldet sich und sagt: nein – lass lieber die Finger davon.
Nur wenn alle Beteiligten in ihren Erwartungen bestätigt werden, wird es eine erfolgreiche Ausbildungszeit.

Machen Sie Mut zur Selbstständigkeit
Kein Entscheider erwartet von einer/einem Jugendlichen eine perfekte Bewerbung.
Es ist viel besser, der Leser lächelt (Mundwinkel sind oben) über die eine oder andere jugendliche Formulierung. Das verschafft ihm unbewusst ein gutes Bauchgefühl. Und das ist ganz besonders wichtig.
Eine Bewerbung mit veralteten Floskeln und konservativen Formulierungen des letzten Jahrhunderts glaubt der/dem Jugendlichen eh keiner. Und was denkt sich dann der Leser? „Das hat mal wieder die Mutter geschrieben.“ (Mundwinkel sind unten … kein gutes Bauchgefühl)

Jede Firma hat andere Erwartungen …

deshalb darf eine Bewerbung kein Serienbrief sein!

Jede/r Jugendliche hat eine eigene Persönlichkeit …

deshalb darf der Unterricht für Bewerbungen nicht aus Textbausteinen bestehen!

 

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das Erstellen von Schulungsunterlagen sehr zeitaufwändig ist. Deshalb biete ich Ihnen das E-Book „Unterlagen für den Unterricht“ an. Es enthält viele Tipps zum Formulieren und viele Textvorschläge.

Diese Texte sind von mir erstellt und somit frei von Rechten Dritter. Sie können diese Texte sofort als Unterrichtsmaterial verwenden.

Inhalt des E-Books „Unterlagen für den Unterricht“:


Unbedingt beachten bei …                                                                                         

  • der Firma
  • der Bewerbungsmappe
  • dem Text
  • den Formulierungen

Mustertexte
Formulierungsvorschläge

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Die Jugendlichen und die Eltern werden es Ihnen danken.

 

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